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Winfried Handke wird zum crossgo HERO ausgezeichnet

Digitalisierung ist kein Selbstzweck bei alkon

crossgo Nutzer erzeugen täglich Mehrwert für das eigene Unternehmen und qualifizieren sich permanent durch die praktische Anwendung von neuem Wissen weiter. Das crossgo HEROES Programm zeichnet crossgo Nutzer mit herausragendem Engagement auf der crossgo Plattform aus. 

Die Firma Aluminium-Konstruktionsteile GmbH, vielen auch unter dem Namen alkon bekannt, wurde 1971 in Wutöschingen-Degernau gegründet. Zunächst als kleine mechanische Werkstätte für die konventionelle Bearbeitung von Aluminiumprofilen konzipiert, entwickelte sich die Firma  sehr rasch zu einem wichtigen Zulieferanten für unterschiedlichste Unternehmen innerhalb Deutschlands, die Bedarf an bearbeiteten Aluminium- Teilen hatten. Heute stehen bei alkon acht moderne Stand-alone-Bearbeitungszentren sowie zwei Bearbeitungszentren mit Direktanbindung an einen Palettenbahnhof zur Verfügung, die insbesondere für die Herstellung sehr großer Stückzahlen geeignet sind.

Als langjähriger Inhaber und Geschäftsführer des hoch spezialisierten Fertigungsunternehmens alkon GmbH, weiß Winfried Handke was es bedeutet, sich am Markt zu behaupten. Der Schlüssel dabei ist sein unbedingter Wille zur kontinuierlichen Verbesserung - seit 2018 auch durch crossgo.


crossgo: Wie lässt sich die Dienstleistung der alkon GmbH am besten beschreiben?
Winfried Handke: Wir sind in der mechanischen Bearbeitung unterwegs und ein klassischer Zulieferer. Dabei sind wir spezialisiert auf Kleinteile nach Kundenzeichnung aus Aluminium, und zwar nur Aluminium. Dazu bieten wir noch Dienstleistungen nach Kundenwunsch wie z. B. eine Oberflächenveredelung, Montagetätigkeiten, eine bestimmte Verpackung usw. So kann der Kunde die Teile direkt in seiner Montagelinie einsetzen oder direkt an den Kunden als Handelsartikel liefern.

crossgo: Welche Branchen beliefern Sie?
Winfried Handke: Wir sind sehr sehr breit aufgestellt und in Bereichen aktiv wie mobile Hydraulik, Medizintechnik, Baubereich wie z. B. Baubeschläge, Maschinenbau, Elektronik, Kühlkörper usw... Aus strategischen Gründen sind wir jedoch nicht im Automobilbereich aktiv.

crossgo: Wie hebt sich die alkon von Mitbewerbern ab?
Winfried Handke: Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht. Unser Ziel ist es, einfach bestmöglich auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Hier stehen wir auch gerne bei der Entwicklung eines Teils mit unserem Know-how aus der Fertigung zur Verfügung. Wir arbeiten nicht stur nach Kundenwunsch, sondern haben selbst auch den Anspruch, das Teil bestmöglich zu produzieren. So konnten wir z. B. schon oft die Fertigungskosten deutlich reduzieren. Wahrscheinlich heben wir uns dadurch am meisten vom Wettbewerb ab. Und natürlich unsere unbedingte Zuverlässigkeit und unsere extrem hohe Qualität. Erst letztes Jahr wurden wir bei einem Kunden als Lieferant des Jahres gewählt, für diesen Kunden liefern wir seit langer Zeit rund 2 Millionen Teile im Jahr.

crossgo: Wie lange sind Sie schon in Ihrer Funktion tätig?
Winfried Handke: Seit 1987 bin ich im Unternehmen tätig. Nach dem Studium entschloss ich mich für die „eigene“ Lösung, mein Vater war ja einer der damaligen Gesellschafter der Firma. Mittlerweile bin ich 100 %iger Eigentümer der alkon GmbH.

crossgo: Was bedeutet das Thema der Digitalisierung ganz konkret für Ihr Unternehmen?
Winfried Handke: Das Thema Digitalisierung hat für mich eine sehr große Bedeutung. Und das ist nicht nur so dahergeredet, sondern zeigt sich auch dadurch, dass wir schon 2010 ein DMS eingeführt haben, um bestimmte Workflows zu digitalisieren. Doch wir sehen Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern halten ständig Ausschau, wo wir Prozesse und  Abläufe durch Digitalisierung  effizienter machen können. Von einem Kunden bekommen wir die Aufträge z. B. bereits digital direkt ins System. 

crossgo: Wie bereiten Sie Ihr Unternehmen auf eine zunehmend digitalisierte Zukunft vor?
Winfried Handke: Wir versuchen unseren Mitarbeitern klarzumachen, dass die Digitalisierung kommt und wir alle dafür auch emotional bereit sein müssen.

crossgo: Und welche Überlegungen haben Sie dann zum Einsatz von crossgo geführt? 
Winfried Handke: Ich habe festgestellt, dass man in einem Unternehmen aufgrund der Betriebsblindheit auch einfach den Blick und den Input von außen braucht. Außerdem schafft man es nicht, im laufenden Tagesgeschäft immer alle Vorhaben und Veränderungen so durchzusetzen, wie man sich das vorgenommen hat. Doch für einen Digital Officer sind wir einfach  zu klein. Daher war das Konzept von crossgo in Verbindung mit den Konditionen sehr interessant. Allein schon, dass das tägliche Geschäft über die Plattform läuft, also wirklich digital, online abläuft. 

crossgo: Worin liegt für Ihr Unternehmen der größte Mehrwert durch crossgo? 
Winfried Handke: Eben genau der Punkt, dass wir von extern angeleitet werden, Veränderungen selbstständig während des Tagesgeschäftes umzusetzen. Das hätten wir alleine so nicht geschafft.

crossgo: Was ist aus Ihrer Sicht herausfordernd beim Einsatz von crossgo?
Winfried Handke: Die Mitarbeiter müssen crossgo als Chance verstehen und nicht als zusätzliche Bürde. Denn sonst drücken sich die Mitarbeiter einfach davor oder arbeiten damit nur halbherzig.

crossgo: Was muss im Unternehmen aus Ihrer Sicht gegeben sein, damit sich der Einsatz von crossgo nachhaltig auswirkt?
Winfried Handke: Der Einfluss von außen muss gewünscht sein. Man muss den Vorteil von crossgo erkennen, nämlich, dass hier das Unternehmen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird und nicht denken, man kann selbst alles am besten. Außerdem müssen die richtigen Personen als crossgo User ausgewählt werden.

crossgo: Welchen Rat würden Sie aus eigener Erfahrung anderen Unternehmen zum Thema Digitalisierung mitgeben?
Winfried Handke: Digitalisierung als Entwicklung darf man nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern man muss offen prüfen, welche Vorteile sich daraus ergeben. Sicherlich sind nicht alle Ansätze in der Digitalisierung passend für das eigene Unternehmen. Doch man muss wissen, was es auf dem Markt gibt, welche neuen Möglichkeiten sich einem erschließen, dann  kann ich auch abwägen. Digitalisierung ist ein Einfluss, den wir nicht wegdiskutieren können, wer sich verschließt, bleibt auf der Strecke.


crossgo: Vielen Dank Herr Handke für das aufschlussreiche Interview. Das war ein spannender Einblick in Ihr Unternehmen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Weiterentwicklung.