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Sind Berater überflüssig?

Consult yourself Plattform - Der Weg zu einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung

Unternehmensberatung im digitalen Wandel

Die Digitalisierung nimmt weiter an Fahrt auf und umfasst nahezu alle Branchen. Industrie 4.0 und digitale Transformation sind in der Industrie mittlerweile gängige Begriffe. Auch die Unternehmensberatungsbranche steht vor der Herausforderung der Digitalisierung. 

Wir verstehen jedoch unter Digitalisierung in der Unternehmensberatung nicht, dass wir Unternehmen hinsichtlich der digitalen Transformation beraten, sondern dass wir unsere eigene Dienstleistung digitalisieren und so einen erheblichen Mehrwert für unsere Kunden schaffen.
 
Der Bildungsstand der Belegschaft, die Affinität zu neuen Medien, sowie der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und -orte steigt kontinuierlich. Diesen Umständen muss die Beratungsarbeit gerecht werden.
 
Außerdem sind wir es mittlerweile gewohnt, über Plattformen zu arbeiten. Wir kaufen auf Plattformen ein, wir buchen unsere Urlaube, wir bilden uns weiter, wir schauen uns Videos an. Daher ist es ein logischer Schritt auch den Prozess der Unternehmensberatung über spezielle Plattformen abzuwickeln. Wir nennen diese Plattform consult yourself Plattform.
 

Kritische Würdigung der klassischen Unternehmensberatung

In der klassischen Unternehmensberatung ist es üblich neue Methoden über mehrtägige Workshops und Trainings einzuführen.
Die aktuelle sehr gute Auftragslage und der Fachkräftemangel in der Industrie führen dazu, dass die Mitarbeiter meist weit über ihre Kapazitätsgrenze arbeiten. So bedeutet ein Fehlen am Arbeitsplatz, durch die Teilnahme an einem Training oder Workshop, dass die Mitarbeiter die doppelte Arbeit im Nachgang erledigen müssen. Dadurch sinkt die Motivation und Bereitschaft von Mitarbeitern an Trainings teilzunehmen dramatisch und die Zeit für die Umsetzung der neu erlernten Inhalte ist unmittelbar danach dann auch nicht vorhanden. So steht man nachdem Training vor der Herausforderung seinen Alltag zu bewältigen und ist gedanklich weit davon entfernt, die neuen Methoden in der Praxis anzuwenden. Durchschnittlich werden nur 20% der vermittelnden Inhalte in Seminaren in die Praxis umgesetzt. Unter Lean Gesichtspunkten spricht man hierbei von Verschwendung. Verschwendung, die durch einen Berater oder Trainer, der Mitarbeiter im Kontext von Lean Management berät, verursacht werden.
 
Wenn neue Methoden und Tools eingeführt wurden, ist es häufig so, dass die Initiativen nach dem Abschluss des Beratungsprojektes wieder im Sand verläuft und die Mitarbeiter wieder in alte Strukturen und Routinen zurückfallen. Dass Veränderungen nachhaltig im Unternehmensalltag verankert und Bestandteil der Unternehmenskultur werden, ist ein langwieriger Prozess. Dabei verstehen wir unter Nachhaltigkeit, dass die Belegschaft auch ohne einen externen Berater neue Methoden im Alltag konsequent anwendet und systematisch weiterentwickelt.  
 
Natürlich freut sich ein Unternehmensberater über eine Folgebeauftragung, wenn die Verbesserungen wieder im Sand verlaufen und die Veränderungsbereitschaft der Belegschaft wieder nachlässt. Jedoch sollte das Ziel der Beratungsarbeit immer darin bestehen, dass Belegschaften sich ohne uns kontinuierlich, systematisch und eigenständig entwickeln.  
 

Die Problematik besteht in der Präsenz des Beraters. Unbewusst überträgt die Belegschaft Verantwortung für den Umsetzungserfolg an den Berater. Dafür bekommt der Berater auch einen entsprechend hohen Tagessatz. Auf den ersten Blick also ein fairer Handel. Jedoch führt dies dazu, dass Themen erst erledigt werden, wenn der nächste Termin mit dem Berater ansteht. Der Druck etwas zu verändern, kommt von außen und nicht durch die Einsicht und Erkenntnis, dass Verbesserungen den eigenen Alltag erleichtern und mich und mein Unternehmen voranbringen. So wird auch eine kontinuierliche Bearbeitung von Verbesserungsthemen verhindert. Alles richtet sich an den Präsenzterminen der Berater aus und in den Zeiten dazwischen werden alle vom Tagesgeschäft überschwemmt.  

Der Vorteil eines externen Beraters ist der Blick von außen sowie die Erfahrungswerte des Unternehmensberaters aus anderen Unternehmen. Ein Senior Consultant kann im Alter von 50 Jahren bei 15 – 20 Jahren Berufserfahrung auf die Erfahrung von ca. 100 Unternehmen zurückgreifen. Jedoch stehen ihm die Kerndaten aus den 100 Unternehmen meist nicht strukturiert zur Verfügung. Eine digitale Plattform kann auf einen weitaus größeren strukturierten Datenbestand zurückgreifen. Sodass Unternehmen auf einer aussagekräftigeren Datenbasis betreut werden können und die Inhalte und Didaktik in Echtzeit an das Nutzerverhalten angepasst werden können.

 

Abbildung: Wirksamkeit der klassischen Unternehmensberatung im Vergleich zu einer consult yourself Plattform
 
 
Die Themen, die wir jahrelang unseren Kunden gepredigt haben, haben wir deshalb konsequent auf unsere eigene Arbeit als Berater angewendet. Eliminierung von Verschwendung im Beratungsprozess z.B. Reisezeiten, tagelange Trainings und Workshops sowie konsequente Standardisierung der Prozesse und Inhalte.
 
 

Consult yourself Plattform – Entwicklung und Verbesserung aus eigener Kraft

Wie schafft man es jetzt aber, dass die Belegschaft kontinuierlich im Tagesgeschäft Verbesserungen umsetzt? Ganz einfach, man muss die Belegschaft in kleinen Schritten dazu befähigenDabei müssen die einzelnen Schritte so angepasst sein, dass sie für jeden verständlich und nachvollziehbar sind. So wird jeder einzelne Mitarbeiter ein Teil des Veränderungsprozesses und übernimmt Verantwortung für die Entwicklung und Verbesserung seines Arbeitsbereiches.
 
Die Wissensvermittlung, Handlungsanweisungen, Vorlagen und Praxistipps werden über die consult yourself Plattform eingesteuert. Dabei kommen verschiedene Lernformen und Lernmedien zum Einsatz. Der didaktische Mix der crossgo Plattform enthält über 30 Lernformen wie beispielsweise Videos, Planspiele, Coaching, Fallstudien, Workshops, Chats etc. Jedoch ist nicht der Wissensaufbau Zielsetzung der consult yourself Plattform, wie es durch E-Learning geschieht, sondern die Plattform hat primär die Aufgabenstellung, die Themen im Unternehmen zur Anwendung zu bringen. So ist jede Vermittlung von Lerninhalten mit einem Transfer in die Praxis verbunden. Die Umsetzung muss durch entsprechende Nachweise dokumentiert werden, bevor neue Inhalte freigeschalten werden können. Die Nutzer erhalten Punkte für alle gelernten und umgesetzten Inhalte, sodass ein Vergleich zwischen Personen, Bereichen und Unternehmen stattfinden kann. Der Verbesserungs- und Entwicklungsprozess wird Teil des alltäglichen Arbeitslebens, durchschnittlich sind hierfür 5 Minuten pro Tag notwendig. 
 
Eine erprobte Didaktik sowie eine geeignete Reihenfolge der Anwendung von Methoden zur betriebswirtschaftlichen und kulturellen Unternehmensentwicklung führt automatisch zu einer besseren Unternehmensfitness und damit zu einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit.